Meine #Erfolgsgeschichte - inspiriert von Sarah Gordy

Hallo und einen wundervollen Moment für dich,

ich möchte mit einem Zitat der lieben Sarah Gordy beginnen:

„Erfolge sind der Treibstoff auf der Reise zur Erfüllung unserer Ziele. Sie weisen uns in die richtige Richtung und helfen uns dabei, auf dem oft langwierigen Weg motiviert zu bleiben. Sie sind ein elementarer Teil unserer Persönlichkeit. Und trotzdem feiern wir unsere Erfolge viel zu wenig.“

Gerade im letzten Satz kann ich sagen: Jep, genau so ist es! Obwohl ich schon ganze 25 Jahre durch mein Leben laufe und die eine oder andere Sache oder wenn ich ehrlich bin eine ganze Menge erfolgreich gemeister habe, halte ich mich doch eher zurück und feiere diese Erfolge nicht so wirklich. Eher bin ich dann schon auf dem nächsten Sprung und schaue, was es jetzt noch so Neues zu entdecken gibt. Oder eine Zeit lang war es sogar so, dass ich mich irgendwie schlecht gefühlt habe, wenn ich gesagt habe, was bei mir gut läuft und was ich geschafft habe, weil ich dann automatisch gespürt habe, dass sich jemand Anderes in meiner Umgebung schlecht fühlt…

Dabei glaube ich, dass das Feiern und Wertschätzen der Erfolge genauso mit dazu gehört und wenn nicht sogar mit das Geilste ist. Es fühlt sich auch unglaublich gut an, wenn ich mich für das, was ich geschafft habe, selbst wertschätze und feiere. Dann entsteht in mir eine enorme Kraft und Motivation!

Danke liebe Sarah für den Impuls! Sie hat dazu aufgerufen, meine #Erfolgsgeschichte zu schreiben und mich inspiriert, über Erfolg nachzudenken und es auszuprobieren. Dabei wurde mir bewusst, dass einerseits meine eigene Erfolgsgeschichte motivierend auf mich wirkt und andererseits auch die von Anderen.

Ich fühle mich nach dem Lesen meist unglaublich beflügelt, denn unterm Strich sind wir ja alle nur Menschen, die mit Steinen im Weg umzugehen lernen und daraus wachsen. Deswegen freue ich mich auf die vielen Erfolgsgeschichten, wundervollen Menschen und darauf, einen Teil dazu beitragen zu können.

Ich möchte mir hier diesen Raum und Moment geben, um mich selbst noch einmal dafür wertzuschätzen, was ich bisher erreicht habe und wie wundervoll und erfolgreich ich eigentlich jetzt schon bin.

Ich heiße Nadin und bin heute 25 Jahre alt. Die Zahl wird immer größer und ich gleichzeitig immer reifer. Von Jahr zu Jahr passieren so viele Dinge.

Dieses Jahr ist besonders. Der jetzige Moment ist besonders. Er ist wundervoll und ich bin glücklich. Ich bin glücklich mit mir, wie ich bin und wer ich bin. Genau jetzt in diesem Moment, in dem ich diese Zeile tippe, gibt es nur mich und vielleicht noch meinen Laptop, in den ich tippe. Genau hier, liebe ich mich, wie ich bin.

Ich bin stolz auf mich, stolz das so sagen bzw. schreiben zu können oder überhaupt zu denken, ohne, dass da wieder eine Stimme kommt, die sagt: “Ey, nee, sag mal sowas nicht, das und das und das und das musst du aber noch machen und verbessern, und so und so und so und so musst du aber noch sein. Erst dann bist du richtig.” Nein, heute und im Hier und Jetzt, da gibt es diese Stimme nicht. Heute bin ich ich und ich bin wundervoll, so wie ich bin. Ich bin genug und genau richtig!!!

Doch das war nicht immer so. Vor ca. Fünf Jahren war ich an meinem persönlichen Tiefpunkt des Lebens. Ich war im Krankenhaus, war schwer magersüchtig und kurz vor der Intensivstation. Die Ärzte meinten, ich würde wohl später an Leberversagen sterben. Mein Herzmuskel sowie inneren Organe hatten sich abgebaut, sodass ich auch Wasser in meinem Bauchraum hatte. Auch so bestand ich nur noch aus Haut und Knochen. Ich erinnere mich noch genau, wie die Ärzte mir das mitteilten und ich nur dachte: “Oh Backe, das klingt mies, über wen reden wir denn jetzt hier eigentlich?”

Zu dem Zeitpunkt und auch die Jahre davor interessierte ich mich nämlich kein bisschen für mich. Ich lehnte mich selbst ab und die Gedanken, die ich mir gegenüber hatte, waren stets negativ und eher selbsthassend. Ständig kritisierte ich mich, machte mich schlecht, weil ich nicht wie die Anderen war. Ich verglich mich auch häufig mit anderen Mädels und fühlte mich hässlich neben ihnen oder fand immer etwas, was an ihnen viel schöner war als an mir. Dabei bemerkte ich nicht, wer ich eigentlich bin und, dass ich überhaupt bin.

Nie richtete ich den Fokus auf mich und schaute, was ich an mir eigentlich schön finde. War ich vielleicht auch schön? Die Verbindung zu mir und der wundervollen Person, die ich war und bin, fehlte.

Meine Magersucht könnte man insofern auch als Hilfeschrei meines Selbst verstehen. Ein Schrei meiner Seele, die sagt: “Heeeeey, schau mich an! Kümmere dich um mich! Hab mich lieb! Ich und Du, wir verschwinden immer mehr, wenn du mich nicht endlich mal anschaust!”

Das war vor fünf Jahren. In einer Nacht begegnete ich mir selbst. Auf einmal machte alles Sinn für mich: Mein gesamtes Leben, mein gesamtes Verhalten, die Krankheit und alle Jahre zuvor wurden auf einmal klar und ich verstand sie.

Von da an konnte ich mich annehmen, ich habe angefangen, mich zu fühlen, mich zu entdecken und ich sah, wie wundervoll ich war. Ich erkannte, dass ich mein gesamtes Leben gelebt hatte, ohne mich dabei zu sehen; ohne mich wirklich zu spüren. Immer suchte ich unbewusst nach Aufmerksamkeit und Anerkennung. Ich strebte nach Leistung, um wenigstens etwas zu sein; fiel auf, um besonders zu sein. Dabei war ich es, schon mein gesamtes Leben!

Seit dieser Erfahrung konnte ich mein Leben in die Hand nehmen. Ich wurde gesund und konnte Schritt für Schritt förmlich aus der Essstörung rausrennen, nicht gehen. Die Anerkennung und Liebe, um die ich damals kämpfte, kann ich mir heute selbst geben. Ich nehme mich an und liebe mich, wie ich bin. Ich sehe die wundervolle Person, die ich in Wirklichkeit bin. Meine Einzigartigkeit. Ich entdecke sie immer mehr.

Heute gehe ich meinen Weg. Für mich ist die Magersucht nur ein Symptom, wobei es eigentlich um viel, viel mehr geht: Nämlich um mich! Um mich als Mensch, als wundervolles Individuum, was so wie es ist, wundervoll und einzigartig ist. Es sind gelernte Gedanken, in unserem Kopf, die uns klein halten, die uns einengen und die uns schwächen, unsere wahre Stärke zu entdecken und zu leben.

Mein Weg ging durch die Magersucht, vorbei am Tod und nun direkt ins Leben. Ich entdeckte und entdecke heute immer mehr, wer ich wirklich bin, was mir gut tut, was ich liebe und entscheide mich bewusst dafür.

Dabei begegnete und begegne ich immer wieder alten schmerzhaften Mustern. Aber auch diese gehören dazu und dahinter stecken meist neue wundervolle Dinge. Ich lasse mich von meiner Selbstliebe führen. Dinge, die mir gut tun, lasse ich in mein Leben; Dinge, die mir schaden, verabschiede ich liebevoll. Es fühlt sich wundervoll an und ich bin stolz auf mich, diesen Weg eingeschlagen zu haben.

Gleichzeitig bin ich unglaublich dankbar für alles, was mir passiert ist, da es mich zu der wundervollen Person macht, die ich heute bin und schon immer war. Ich bin auch dankbar für all die Menschen, die mich auf meinem Weg begleitet haben und mich begleiten! Danke. Danke. Danke. Wundervolles Leben!

Mein Traum für die Zukunft ist es, Menschen dabei zu helfen, sich selbst zu begegnen und sie dabei zu unterstützen, ihren Herzensweg zu gehen.

Zur Zeit schreibe ich an einem Buch über meine Geschichte, um Mut zu machen und zu zeigen: wie ich es aus der Magersucht heraus geschafft habe, mein Leben veränderte und warum ich glaube, dass es jeder schaffen kann.

Was ist deine persönliche Erfolgsgeschichte?

In Liebe,

 

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2 Gedanken zu „Meine #Erfolgsgeschichte – inspiriert von Sarah Gordy

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