Sich Zeigen! und Gedanken Gedanken sein lassen

Hallo und einen wundervollen Moment für dich,

es ist super spannend und bewegend im Moment. Gerade habe ich das Gefühl, dass das Leben mir etwas sagen möchte, mich auf etwas aufmerksam machen möchte, nur ich sehe es noch nicht so ganz klar, sodass ich etwas daraus machen kann, aber ich merke, dass es sich zuspitzt und klarer wird. Es geht immernoch um das Thema „Sich Zeigen“. Hier habe ich schon etwas darüber geschrieben.

Was bedeutet es eigentlich, sich zu zeigen?

Für mich bedeutet es, echt zu sein. Ich zu sein und zu mir zu stehen, meine Grenzen wahrzunehmen, sie zu setzen und gegenüber dem Außen selbstbewusst zu vertreten.

Mich zu zeigen bedeutet auch, mich selbst in meiner Fülle wahrzunehmen und sie anzunehmen.

Je mehr ich mich mit dem Thema beschäftige, desto eingeengter fühle ich mich in vielen Bereichen und Situationen, weil ich bewusster merke, wo ich mich nicht zeige und zu mir stehe. Es sind Situationen, in denen ich mich nicht traue, bei mir zu sein, zu sagen, was ich denke und fühle.

Wenn ich mich nicht zeige, dann kann ich auch nicht verletzt werden.

Denn: Das, was ich für mich behalte, ist mir sicher.

Und doch macht es mich nicht glücklich, fühlt sich eng und klein an. Ich weiß nicht, was wäre wenn… Wie würden die Menschen auf mich reagieren, wenn ich mich zeige und wirklich ich bin?

Indem ich mir den Raum gebe, kann ich Anderen ihren Raum noch viel mehr geben.

Es wird lebendig, bewegend und wandelbar.

Finde es halt heraus und hör jetzt auf, noch weiter darüber nachzudenken. Davon wird sich das auch nicht verändern! kommt es in mir auf. Entweder du handelst, oder nicht!

Gesagt getan!

Wovor hast du noch Angst? frage ich mich liebevoll.

In mir ist die Angst vor Ablehnung. – Okay, also lehnst du lieber dich selbst ab?

Ich habe das Gefühl, dass es anstrengend ist, Zeit mit Menschen zu verbringen, die nicht so sind, wie ich. – Sich zu verstellen und zu verstecken ist auch anstrengend! Sei, wie du bist und lass sie sein, wie sie sind. Genau daraus kann ein interessanter Austausch entstehen.

Und ich habe Angst, dass ich mich darin verliere und die alten Gedanken angetriggert werden und ich dann erst einmal wieder eine Weile brauche, um mich zu finden. – Gefühle können unangenehm sein, bis sie gesehen werden. Dahinter liegt das Geschenk. Und jedes Mal siehst du es dann ein wenig mehr.

Das passiert, wenn ich in Rollen abrutsche, die mir nicht mehr gut tun und mir nicht mehr passen. Das passiert, wenn ich unbewusst bei der Sache bin. Das passiert, wenn ich mich klein halte und zurück nehme. Das passiert, wenn der Autopilot am Start ist und das alles regelt. – Fühlt sich kacke, ne?! Und, das gehört dazu! Ohne Schatten kein Licht.

Der Weg führt durch die Angst! kommt es mir in den Sinn. Es ist ok, dass es gerade so ist. Denn nur dadurch kann ich es für mich annehmen und meinen Weg weiter gehen.

Mich von den Situationen fern zu halten, ist also auch nicht der wunderbarste Weg. Es war einen Versuch wert und doch ist es nur ein Ausweichen und ein Ausbleiben des Wachstums, welcher sich mir gerade so wunderbar und offensichtlich aufzeigt.

Da, wo es drückt; da, wo die Angst ist, steckt auch das größte Potential verborgen.

Klar, es fühlt sich beängstigend an und drückt und schmerzt irgendwo, aber es ist auch nur eine körperliche Reaktion. Das Gefühl der Enge, des Sich Klein Machens drückt noch umso viel mehr. Und deswegen darf es raus. Ich darf raus! Mich zeigen!

schau-hin-wachse Nadin Weisze Magersucht Tiefgang Selbstliebe

Ich schau hin, lasse es sein und wachse.

Ich gehe bewusst in die Situationen rein, verbinde mich mit mir und schaue, was ich wirklich will. Ich bin nicht länger passiv und das kleine Mädchen, sondern bin bei mir und unterstütze mich, stehe mir bei und nehme meinen Platz ein, indem ich mich liebevoll unterstütze und behandle.

Was brauchst du gerade? Und worauf hast du so richtig, richtig Bock?

Was ist DIR wichtig?

Einatmen. Ausatmen. Und los!

Ich kann mich in jedem Moment für das, was ist, öffnen und meinen Platz einnehmen.

Wenn ich meinen Platz mehr und mehr einnehme, dann geht es mir immer besser, dann bin ich glücklicher, dann bin ich freier. Ich bin immer mehr in meiner größten Freude unterwegs und komme mir immer näher.

Ich sehe mich und meine Einzigartigkeit. Ich erkenne, dass es mein Weg ist und ihn Niemand bisher gegangen ist. Ich erlebe Dinge und Situationen, die vorher noch nie passiert sind und ich freue mich darüber. Ich schätze sie. Ich schätze mich.

Es ist meistens leichter, die Ursache für etwas im Außen zu suchen. Die sind so und so… Das ist gerade so und so… und deswegen kann ich nicht. Meine Freunde, meine Familie, mein Partner, mein Umfeld, mein Hund, meine Katze… und deswegen kann ich nicht.

Armes kleines Opferli!

Und dann merke ich, dass es im Grunde, im Tiefgang wieder etwas mit der Grundessenz zu tun hat:

Der Selbstliebe. Die Verbundenheit zu mir selbst.

Wenn ich mich liebe und akzeptiere, wie ich bin. Aus vollem Herzen und aus vollsten Zügen der Liebe einfach annehme, dann bin ich. Dann bin ich immer und überall und strahle. Dann ist es mir wichtig, wie es mir geht. Dann ist es mir wichtig, mich einzubringen, dann ist es mir wichtig, meinen Teil dazu beizutragen und dann bin ich da. Ich bin präsent und bei mir.

Ich bin bewusst und aufmerksam. Ich bin mit mir verbunden und zwar in Liebe. Meine Gedanken werden nebensächlich. Sie sind auf einmal nur noch Gedanken, aber in keiner direkten Verbindung mehr zu mir. Sie sind einfach nur und beeinflussen mich nicht länger. Ich nehme sie wahr und lasse sie ziehen. Dabei entscheide ich, ob ich ihnen Glauben schenken möchte, oder ob sie mir nur eine Geschichte erzählen.

Wie Stefan Hiene so schön sagt: Es ist nur ein Gedanke, bis er dich berührt.

Und dann gehst du einfach weiter und kommst, wie von allein in deine Kraft, indem du loslässt und einfach nur bist. Du nimmst deinen Platz ein.

Und dann fängst du an, zu strahlen.

In Liebe,

 

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