Der Kampf gegen das Leben - Leiden & was dahinter steckt

Hallo und einen wundervollen Moment für dich,

gerade kam mir ein sehr spannendes Thema in den Sinn. Die letzte Woche war so eine gefühlte Achterbahnfahrt. Irgendwie war ich ein wenig mitgenommen und habe deswegen etwas neben mir gestanden.

Ich merke das dann meist daran, dass ich nicht so voll da bin. Irgendwie hänge ich alten Gedanken nach, fühle mich etwas matt und erschöpft. Zweifel kommen auf und es fließt irgendwie nicht so ganz. Ich find das immer anstrengend!

Ich fühle mich dann auch kaum, weil ich so neben mir stehe.

Das Spannende ist, dass es mir genau dann schwer fällt, einfach für mich da zu sein und mir Ruhe zu gönnen, obwohl ich weiß, dass mir das eigentlich in dem Moment gut tut.

Es ist ein wenig der Kopf- und Funktioniermodus, den ich früher dauerhaft gelebt habe.

Ich bin dann wirklich so voll im Kopf, merke, dass es unangenehm ist und versuche den Fehler zu finden. Natürlich mit dem Kopf, haha, weil der ja gerade funktioniert. 😉

Hahaha. Soo spannend, wenn ich so bewusst darüber nachdenke, wie das funktioniert und abläuft. 🙂

Es gibt doch diesen Spruch, der ist glaube ich von Einstein, der sagt:

Ein Problem kann niemals auf die selbe Weise gelöst werden, wie es entstanden ist.

… und es ist so wahr!

Es ging mir schon eine ganze Weile nicht mehr so, dass ich so voll neben mir stehe. Umso intensiver habe ich es nun auch wahrgenommen, nicht bei mir zu sein.

Ich bin dankbar und ganz aufgeregt, weil ich mich freue, dass es passiert ist, weil es mir wieder so viel Erkenntnis und Klarheit bringt. 😀

In meinem Umfeld merke ich oft wie sich Menschen stressen… wie sie versuchen, Dinge zu kontrollieren, zu bestimmen, zu planen und irgendwie immer versuchen, die Oberhand bei etwas zu haben.

Ich sehe mich darin wieder, sonst würde es mir glaube ich auch gar nicht so bewusst auffallen. Das finde ich unglaublich spannend.

Sobald ich versuche, irgendetwas zu planen, zu organisieren, zu bestimmen oder zu regeln, wehre ich mich aber auch irgendwie gegen das, was gerade da ist.

Mein Verstand versucht dann etwas kreieren zu wollen, was gerade aber einfach gar nicht so da ist.

Was dadurch entsteht, ist Leid, ein unangenehmes Gefühl und Stress!

Was dahinter steckt:

Das Wehren gegen den Moment und das, was gerade für mich eigentlich da ist.

Ich stelle mich damit gegen mein Leben und bin nicht im Fluss, sondern einfach nur im Kampf gegen das, was sowieso gerade passiert.

Es ist wie eine Parallelwelt, eine Kopfwelt, in der der Verstand die Oberhand hat. Er weiß, was jetzt sein muss und auch wie es sein muss! Klaro, schließlich WEIß er es doch! 😉

Dabei steckt hinter dem Ganzen noch so viel mehr:

In jedem Moment habe ich die Möglichkeit, mich für das zu öffnen, was gerade da ist. Es anzunehmen, es wahrzunehmen und vor allem, da hineinzuspüren.

Hier ist auch der Moment, in dem ich voll da bin und in dem ich gut und vollkommen bin, wie ich bin.

Hier gibt es auch kein Richtig und Falsch, sondern nur ein Sein.

Haaaach ja, ich finde es so soo spannend, wie einfach und wundervoll das Leben doch ist, wenn ich aufhöre zu kämpfen.

Wenn ich meine Worte so lese, dann denke ich oft. Ach wow, was ist denn mit dir passiert…

Ich schaue dann meist zurück und erinnere mich, wie ich früher durchs Leben gelaufen bin und wie ich es heute auch hin und wieder erlebe:

Einfach total verkopft und gefangen.

Das Leben ist auf diese Weise ein Kampf. Es ist anstrengend und so gar nicht im Flow.

Und warum?

Weil ich nicht bei mir bin. Ich bin im Außen unterwegs und total im Kopf.

Vor ein paar Jahren als mir das bewusst wurde und ich zum ersten Mal bei mir ankam, wollte ich unbedingt verstehen, was da mit mir passiert.

Mein Verstand erklärte es mir folgendermaßen:

Mein Gehirn ist wie so ein funktionierender Computer. Er sammelt Informationen von Außen auf, hat gelernt, was richtig und was falsch in meinem Umfeld ist und speichert das.

Dann kann er entsprechend Programme kreieren, also Verhaltensweisen, die dem Umfeld entsprechend angepasst sind.

Dann geht’s raus ins Leben und dann läuft das. Es funktioniert. Ich funktioniere.

Mein Verstand ist super und die Programme, die da ablaufen, die speziell auf mein Umfeld und den Alltag abgestimmt sind, sind auch super… es läuft ja alles…

… aber ich habe gemerkt, dass diese Programme oft wenig mit mir zu tun haben…

…und sie mir dazu auch noch im Weg stehen.

Stress und dieses Gefühl neben mir zu stehen entsteht im Kopf!

Und zwar genau dann, wenn da ein Programm abläuft, welches Nichts mit mir zu tun hat!

Immer dann, wenn ich versuche, mich mit meinem Verstand gegen das zu wehren, was gerade dran ist, wird es unangenehm für mich.

Ich wehre mich damit gegen das Leben.

…und entferne mich von mir selbst und dem, was ist.

Das kann ich machen…

Vielleicht mache ich es, weil es von mir erwartet wird.

– Ich kann doch nicht aus der Reihe tanzen…

Oder ich mache es, weil ich dann dafür etwas bekomme, wie zB Liebe und Anerkennung.

– Jeder braucht doch Liebe und Anerkennung!

Ein super spannendes Thema finde ich!!

Ich stelle immer wieder fest, wie ungut es mir tut, wenn ich mich gegen das wehre, was sowieso da ist; wenn ich versuche mit meinem Verstand, die Welt zu bestimmen.

Es tut mir nicht gut, wenn ich den Fehler in etwas suche.

Auch tut es mir nicht gut, wenn ich krampfhaft nach einer Lösung für etwas suche.

In Wirklichkeit gibt es Nichts zu lösen! Ich muss mich auch nicht immer kümmern!

Alles ist richtig und gut, so wie es jetzt gerade ist.

Es ist nur die Frage, ob ich mich dagegen wehre oder nicht.

Das Spannende ist. Sobald ich bemerke, dass ich im Kopf und nicht bei mir selbst bin, findet schon die Veränderung statt.

Das „Problem“ löst sich. Ich nehme an, was ist und komme zurück zu mir, zurück in meinen Körper.

Auf einmal öffnet sich da dieser riesige Raum an Möglichkeiten.

Es gibt Nichts mehr, wogegen ich ankämpfe, sondern ich bin einfach. 🙂

Und dann… kann ich einfach das machen, was gerade aus mir heraus will.

Ich kann meiner Freude folgen, kann Liebe in die Welt senden und einfach nur Strahlen.

… weil es mir gut tut, weil es Spaß macht und weil ich es kann. 😀

In diesem Sinne schicke ich dir ganz viel Liebe!

Fühl dich umarmt, berührt und aufgewacht.

 

In Liebe,

P.S. Vor einer Weile bin ich mit der Kamera durch den Park gelaufen und habe meinen Gedanken freien Lauf gelassen. Dabei habe ich ein wenig über das Thema hier gesprochen. Schau gern mal vorbei: Wehr Dich nicht – Annehmen, was Jetzt ist

P.S.S. Ich freue mich auch über deine Gedanken zu dem Thema und würde es schön finden, wenn du sie mit mir teilst! 🙂

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