Selbsterfahrung - Wege mich selbst zu erfahren

Hallo und einen wundervollen Moment für dich,

ich empfinde es als selbstliebend, mich von den Dingen fern zu halten, die mir nicht gut tun und die mir schaden.

Im ersten Moment ist es dann auch erst einmal nicht so wichtig, was mir daran nicht gut tut und mir schadet, sondern nur die Tatsache, dass es so ist.

Mit dem Abstand fällt es mir dann leicht, genauer hinzuschauen, was da eigentlich passiert.

Ich kann mir die Situation als Beobachterin anschauen und nachfühlen, was es mit mir macht.

Vor allem: Was mache ich mit mir?

… denn: Ich trage die voller Verantwortung für mich und mein Leben.

– Spreche ich aus, was ich denke und fühle?

– Achte ich auf mich und nehme wahr, was ich gerade brauche?

– Bin ich bei mir? Wie geht es mir damit wirklich?

– Was nehme ich wahr und empfinde ich?

– Was sind meine Impulse in dem Moment?

Und: Was wünsche ich mir? Kann ich in Zukunft dafür sorgen?

Indem ich bei mir schaue, nehme ich mich und meine Möglichkeiten wahr.

Auch kann ich so schauen, was ich an der Situation wirklich verändern kann.

Mir kommt da dieser Spruch in den Sinn:

Sorge dich nicht! Schau, ob du etwas verändern kannst. Wenn du kannst, dann tu es, wenn nicht, dann ist es außerhalb deiner Macht! Sorge dich nicht!

Ich habe festgestellt, dass unangenehme, unschöne und schmerzhafte Situationen meist die wertvolleren sind.

Ich nutze den Schmerz als Selbsterfahrung.

Damit meine ich, dass ich Schmerzen fühle, sie wahrnehme und mich darin erkenne.

Meist lösen sie sich damit auf.

Ich wachse daran und komme so immer mehr zu mir selbst.

Immer, wenn ich ein Leiden und Schmerz an mir wahrnehme, nehme ich mir Zeit für mich, um dort hinein zu gehen, es zu fühlen und dann ist es meist schon wieder vorüber.

Ich erkenne, woher er kommt, was ihn ausgelöst hat und was ich damit zu tun habe.

Meist sind es Verhaltensweisen aus der Vergangenheit, Glaubenssätze über mich, die mir nicht mehr dienen und mit denen ich mir selbst im Weg stehe.

Manchmal sind es auch Erwartungen an Andere und ich erkenne, dass ich selbst die Verantwortung für die Dinge übernehmen kann.

Dadurch erlange ich immer mehr Selbsterkenntnis und -erfahre mich umso intensiver.

Ganz dem Motto:

Wenn es brenzlig und unangenehm wird, ist es umso spannender. 😉

Ich ziehe Dinge und Menschen in mein Leben, die genau das wiederspiegeln, was in mir los ist.

In jedem Moment kann ich mich in dem erkennen, was um mich herum passiert:

Ich erkenne mich in den Menschen, mit denen ich mich umgebe. Zum Beispiel merke ich, wenn mir etwas unangenehm ist. Wenn ich bewusst damit umgehe, kann ich meine Grenze darin erkennen oder ich spüre zum Beispiel, wenn mir eine Begegnung gut tut und wir uns gegenseitig bereichern.

Auch kann ich wahrnehmen, wann ich mich freue und woran und kann mich darin erkennen.

Oder aber mich nervt, dass Anderen etwas nicht können und ich erkenne darin, dass es meine eigene Stärke ist, zu der ich nicht stehe.

In all diesen kleinen Dingen, steckt ein Teil von mir.

Auch sind wir über unsere Gefühle mit unserer Umwelt verbunden.

Meine Freude kann zu deiner Freude werden und mein Leid könnte auch dein Leid sein.

So kann ich schauen, wie ich damit umgehe und was es mit mir macht.

Ich bin es, die die Dinge, die mir begegnen, wahrnimmt.

Mein System ist so ausgerichtet, dass ich bestimmte Dinge ganz unbewusst und automatisch filtere.

Meine Wahrnehmung ist selektiv, d.h. nur ein Bruchteil aller Dinge, die um mich herum passieren, gelangen überhaupt erst zu mir und selbst davon werden nochmal so unglaublich viele aussortiert, sodass mich nur einige wenige Informationen wirklich erreichen.

Wovon ist es abhängig, welche Informationen mich erreichen und welche Informationen ich auswähle?

Es ist von mir abhängig: von meinen Erfahrungen, von meinem Filter, also meinem System.

Ich bin offen für die Dinge, die ich mir erlaube an mich heran zu lassen.

So jedenfalls das Wissen, welches ich damals in der Uni gelernt habe.

Ich finde das super spannend!

Ich wähle demnach aus, welche Informationen ich wahrnehme und wie ich sie bewerte.

Wenn ich also anfange, neue Informationen auszuwählen und Dinge neu zu bewerten, dann nehme ich auch immer mehr andere Dinge wahr und ich kann die Welt mit neuen Augen sehen.

Das ist jetzt ziemlich trocken und theoretisch und deswegen höre ich an dieser Stelle auch auf, weil mir das zu trocken ist! 😉

Was ich nämlich als viel wichtiger empfinde ist das, was daraus hervorgeht:

Ich bin Gestalterin meiner eigenen Realität!

Das ist Fluch und Segen in einem!

Denn zum Einen bedeutet das:

Yay, geil, ich kann gestalten und machen, was ich will und kann meine Welt verändern, indem ich anfange neue Dinge wahrzunehmen und meine Bewertung derer zu verändern, d.h.:

Ich kann mein Leben verändern und frei gestalten.

Andererseits bedeutet es auch, dass so, wie ich die Welt jetzt sehe, ich mir das auch schon so gestaltet habe, nur eben unbewusst, d.h.:

Ich muss erstmal die volle Verantwortung für das übernehmen, was da ist.

Als ich das für mich verinnerlicht hatte, war das wie so ein Aufwachmoment.

Im ersten Moment hat sich mein Verstand noch ein wenig dagegen gewehrt, so von wegen: Ach quatsch, als ob… Dinge passieren eben einfach, ich bin doch nicht für mein Leid selbst verantwortlich! Bei mir war es damals die Zeit im Krankenhaus als ich so schwer krank war.

Dass ich so krank bin, habe ich mir doch nicht selbst ausgesucht und erschaffen! Und doch war ich diejenige, die mein Leben gelebt hat – von Anfang an.

ICH habe Entscheidungen getroffen.

Das konnte Niemand für mich tun, außer ich selbst und ich tat es, vielleicht unbewusst und doch war ich es.

Ganz viele unbewusste Entscheidungen führen zu ganz vielen Dingen, von denen ich dann später glaube, dass sie nicht in mein Leben gehören und mir einfach so passieren.

Genauso wie ganz viele Entscheidungen, die ich nicht für mich treffe auch zu einem Leben führen, welches sich nicht wie mein Leben anfühlt.

Wenn du jetzt also vielleicht gerade an einem Punkt stehst, an dem du das Gefühl hast, es ist nicht dein Leben, irgendwie passieren die Dinge einfach über dich, wo ist das Glück, die Freude, das Lachen und die Liebe? Dann nimm dir einmal einen Moment nur für dich, um:

  1. anzukommen und zu erkennen, dass es gerade so ist
  2. zu fühlen, wie es dir damit gerade wirklich geht &
  3. bewusste zu schauen, was du wirklich willst

Schon dieser Moment, in dem du dir einfach nur Zeit für dich nimmst und schaust, wie es dir wirklich geht, wird wahrscheinlich etwas verändern.

Vielleicht kannst du dir in Zukunft dann immer mehr Momente nehmen, in denen du nur mit dir bist.

Ganz viele Momente mit dir, führen zu mehr Leben mit dir und schließlich zu deinem Leben.

Schritt für Schritt für Schritt.

So kannst du dich immer mehr selbst erfahren!

Am Anfang kommen manchmal Themen auf, die dann vielleicht nicht so schön sind.

Gefühle, die lange nicht gesehen wurden: Traurigkeit, Schmerz, Wut und vielleicht Angst können sich zeigen.

Sie freuen sich, weil sie endlich gesehen werden und Raum bekommen.

Das kann ziemlich überwältigend sein!

Lasse Licht auf den Schatten scheinen und er erhellt.

Bei mir war es anfangs so, dass diese ganzen Gefühle hoch kamen. Sie wollten gesehen und gefühlt werden.

Ich wollte erkannt werden.

Ich weinte viel und fühlte den Schmerz, den ich mir immer wieder unbewusst angetan hatte.

Immer, wenn ich mich selbst ignorierte, klein machte, nicht zeigte und lebte, mich für die Anderen anstatt für mich entschied, staute sich dieser Schmerz immer mehr an.

Er wurde dadurch lauter und deutlicher.

Indem ich mir immer wieder den Raum gebe, mich selbst zu erfahren, erfahre ich mich selbst.

Ich habe Seiten an mir gesehen, die mir bis dahin verborgen waren. Sie bekamen keinen Raum.

Ich bekam keinen Raum.

Immer dann, wenn ich nicht mit mir im Einklang bin, äußert es sich oft erst in Form eines unangenehmen Gefühls und wenn ich dann in meinen Körper hinein spüre, merke ich, wie es sich irgendwo anspannt und nicht mehr so frei ist.

Ich nicht frei bin.

Mein Körper zeigt mir, wo ich gerade stehe.

Früher war ich von meinem Körper abgetrennt und somit auch von meinen Gefühlen.

… und im Schluss auch von MEINEM Leben.

MEINEM großgeschrieben, weil ich glaube, dass ich nur mein Leben leben kann, wenn ich wirklich lebe, was mich erfüllt, was mich glücklich macht und was aus mir heraus entsteht.

Ich erkenne mich wirklich!

Alles andere ergibt für mich wenig Sinn.

Dinge zu tun, einfach nur, weil es scheinbar so sein muss, weil es alle tun und weil das eben die Norm ist.

Damit wäre das irgendwie nicht mein Leben, sondern ein Leben, welches mich lebt, aber irgendwie ohne mich.

Und dafür bräuchte es MICH nicht. 😉

Ich bin besonders und einzigartig und du bist es auch!

Um also MICH zu erfahren und MEIN Leben zu leben, brauche ich mich, meine Gefühle UND meinen Körper.

Eigentlich ganz einfach. 🙂

Ich erlebe Schmerz, wenn ich nicht bei mir selbst bin & Freude und Erfüllung, wenn ich bei mir bin.

Ich habe die Wahl, mich von meinem Körper und meinen Gefühlen abzutrennen, weil ich es nicht ertrage.

Oder aber ich wage es, mein Leben zu leben und durch den Schmerz und die Freude mich wahrzunehmen und selbst zu erfahren.

Für mich gibt es da mittlerweile nur noch eine Option: Ein Leben mit mir und meinen Gefühlen!

Diese unangenehmen tiefen Gefühle wie Angst, Trauer und Wut habe ich gelernt anzunehmen und als Wegweiser zu verwenden. Sie kommen aus meinem Inneren. Sie zeigen mir, wo es lang geht. Immer dann, wenn ich leide, ist es ein Zeichen dafür, dass ich nicht bei mir bin.

Mein Körper spannt sich an, schnürt sich zu und reagiert darauf. Er macht mich unbeweglich, sodass ich nicht weiter gehen kann.

Er wird müde und erschöpft, weil meine Energie in Dinge fließt, die so gar nicht meinen entsprechen.

Wenn ich auf meinem Weg bin und mein Leben lebe, geht es mir gut, meinem Körper geht es gut. Er sendet mir nicht ständig Dinge, die mich behindern.

Ich bin immer wieder beeindruckt, was für ein Wunderwerk mein Körper ist und wie genau er mir zeigt, was zu viel für mich ist und wo es lang geht.

Durch meinen Körper kann ich mich selbst erfahren!

Er kann so voller Energie sein und Höchstleistungen erbringen, wenn es genau das ist, was gerade passieren will.

Meist braucht es dann nur noch eine Weile, bis mein Kopf und mein Verstand es zulässt und sich für das öffnet, was da gerade wirklich geschieht.

Ich bin dankbar für meine Gefühle und meinen Körper, der mir zeigt, wo es lang geht.

& ich bin dankbar für die Menschen in meinem Leben, die mich mich selbst immer mehr erfahren lassen.

In Liebe,

 

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