Vom inneren Antreiber und dem Gefühl etwas leisten zu müssen

Hallo und einen wundervollen Moment für dich,

ich bin heute morgen mit einem komischen Gefühl aufgewacht – irgendwie war ich super unmotiviert und träge.

Mein Kopf hingegen lief auf Hochtouren und wollte es nicht so ganz wahr haben.

Warum bin ich denn nicht motiviert? Naa, was willst du machen? Und looos, das geht doch nicht, dass du so lange geschalfen hast und jetzt nichts machst…

Hallo innerer Antreiber und Leister! 🙂

Ich fühlte mich unruhig und getrieben.

Ich fing an zu meditieren. Dabei verband ich mich mit meinem Atem. Ich war ruhig, konnte sanft atmen und mich sein lassen. In völligem Sein saß ich einen Moment da, doch dann ging es wieder los.

Ich hatte tausend Ideen in meinem Kopf, aber irgendwie keine davon war so, dass ich aufgesprungen wäre, um zu handeln. Sie berührten mich nicht.

Ich ließ sie ziehen. Die Unruhe war wieder da. Ich nahm sie voll wahr.

Danke! dachte ich mir. Danke, dass ich bin, wie ich bin! Danke, dass du da bist, innerer Antreiber! 🙂

Im Anschluss stand ich auf und ging duschen.

Unter der Dusche kam mir ein Gedanke in den Sinn:

Wer bist du, wenn du nicht mehr im Außen suchst, sondern schaust, wer du wirklich bist? Die, die da ist, wenn alle Erwartungen abfallen und du einfach schaust, was da ist.

Ein unglaublicher Gedanke!

Ich fing an, den inneren Antreiber von heute Morgen mit Abstand zu betrachten.

Krass, ja!

Diese Unruhe, dieses Getrieben sein findet in meinem Kopf statt. Es sind Erwartungen, Vorstellungen und unechte Motive, die scheinbar erfüllt werden wollen. Aber woher kommen sie?

Wenn ich dahinter schaue, haben sie nichts mit der Wirklichkeit zu tun.

Indem ich mich so getrieben und unruhig fühle, kann ich schon an meinem Gefühl wahrnehmen, dass es unwahr ist. Es kommt daher, weil meine Gedanken es mir suggerieren.

Das hat aber nichts mit MIR in Wirklichkeit zu tun.

Durch die Worte, die mir unter der Dusche in den Sinn kamen, war es auf einmal total klar:

Ich darf mich sein lassen und schauen, was gerade wirklich da ist.

Gedanken hin oder her.

Wer bist du, wenn du nicht mehr im Außen suchst, sondern schaust, wer du wirklich bist? Die, die da ist, wenn alle Erwartungen abfallen und du einfach schaust, was in dir ist.

Mein Verstand, in dem der innere Antreiber existiert, bekommt Angst, wenn ich ihm diese Frage stelle.

Was ist, wenn da dann nichts da ist? Das kannst du doch nicht einfach machen! Da ist doch nichts!

Und im nächsten Moment schleicht sich die Erkenntnis ein, dass genau dort bereits alles ist und zwar alles im richtigen Maß und genau so, wie es gerade sein soll.

Genau hier ist alles wunderschön und einzigartig. Ja, einzigartig in genau diesem Sinne, dass es nur einmal und vollkommen existiert.

Wir dürfen aufhören zu leisten und anfangen, den Schatz in uns, der bereits da ist, zu entdecken! Und zwar wirklich ent-decken! Auf-decken! Er-kennen.

Nach diesen Erkenntnissen war die Unruhe und Getriebenheit weg.

Ich bin eingetaucht in das, was da war. Der innere Antreiber wurde auf einmal leise, weil sich ein viel größerer Raum und die Neugier auftat für das, was sowieso gerade passierte.

Und immer und überall und in jedem Moment passiert es!

Ich kann also wählen, ob ich mich antreiben lasse und mich der Unruhe füge oder ob ich dahinter schaue und realisiere, dass es das Leben ist, was jetzt gerade passiert.

In meinem Fall bedeutete das: mich in meine Decke mit Tee und Kerze einzukuscheln, eine Pomelo zu essen und das einfach voll und ganz zu genießen. 🙂

In diesem Sinne wünsche ich dir ein fröhliches Eintauchen und Entdecken von dem, was gerade wirklich ist, wenn du alle Erwartungen und Vorstellungen SEIN lässt!

In Liebe,

 

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