Es tut weh, wenn ich mein Potential nicht lebe.

Hallo und einen wundervollen Moment für dich,

ich möchte mal wieder einen Artikel schreiben. Es kommt mir wie eine Ewigkeit vor, dass ich etwas hier schreibe, da ich in der letzten Woche so komplett in mein Buch vertieft war. Spannend, wie es mir fehlt. Das Drängen etwas zu teilen ist gerade da und zwar so richtig schön mit Kribbeln und Bangen, ob ich es denn tun sollte. Meine Angst ist da ein guter Wegweiser, dass ich es tun sollte. 😉

In den letzten Wochen habe ich viel Feedback zu meinem Blog bekommen und zu dem, was ich hier teile. Das freut mich sehr und jedes Einzelne berührt mich aufs Neue.

Danke für eure wundervollen Worte und Zeilen! <3

Ich liebe es einfach meine Gedanken zu teilen und mit meinen Erfahrungen und Herzensanliegen Menschen zu bereichern. Das ist einfach so, so schön und erfüllt mich!! Danke!

Ich frage mich oft, ob ich einen Plan brauche, ob es nicht sinnvoller wäre, irgendein Konzept mir zu überlegen und dann danach vorzugehen, aber bisher kam es noch nicht dazu und ich schreibe, was gerade in die Welt will. Mein Inneres unterstützt mich da ganz wunderbar.

Spannenderweise kann ich dadurch noch so viel tiefer in die Themen eintauchen, da in meinen Texten auch immer ein gewisser Wandel in mir stattfindet. In diesem Sinne möchte ich auch heute wieder etwas aus mir heraus fließen lassen und aus dem schöpfen, was sowieso schon da ist.

In den letzten Wochen habe ich eine gefühlte Talfahrt erlebt.

Ende November fing ich meine Ausbildung als Inspirations- und Berufungscoach an. Seitdem bewegt sich innerlich so einiges. Ich traf die Entscheidung, noch bewusster meinem Herzen und meiner inneren Stimme zu folgen und den Impulsen, die in mir aufkommen noch mehr Raum zu geben.

Die Ausbildung ist ganz wundervoll, da es in die Tiefe geht und ich Schale um Schale aufdecken kann. Gerade werden mir viele weniger angenehme Themen bewusst. Es fühlt sich intensiv, schmerzhaft, aber gleichzeitig auch heilsam an. Ich freue mich, dass ich meinen Weg gemeinsam mit Heidi Marie Wellmann gehen darf. Dafür könnte ich mir Niemand passenderen und bezaubernderen vorstellen. Ganz viel Liebe und Dank, Heidi! <3

So kam es auch, dass ich die Zeit zwischen den Jahren intensiver erlebte. Mich zog es zu Menschen, denen ich das Jahr über weniger begegnet bin. Ein wenig erstaunt und mit einem Bange Gefühl ließ ich mich drauf ein und vertraute meinem Inneren.

Schon im letzten Artikel schrieb ich über die Weihnachtszeit als Transformationszeit, denn so erlebte ich es in den letzten Wochen ganz extrem.

Es ist und war viel in Bewegung.

Im Nachgang stellte ich allerdings fest, dass mich die Begegnungen nicht wirklich erfüllten. Ich fühlte mich als würden mich die Dinge kaum berühren und bewegen.

Was war da los?

Ich folgte meinem Impuls. Irgendwo verlor ich die Verbindung zu mir und so kam es, dass ich mich mehr und mehr angepasst verhielt und mich selbst dabei versteckte.

Das Ganze lief eher unbewusst ab. Es gab etwas, wovor ich mich scheinbar schützte.

Fühle ich dort rein, merke ich, wie es mich berührt und traurig macht. Es tut weh.

Ein Hinweis darauf, dass da noch mehr für mich drin steckt.

Ich gehe tiefer und schaue mir das Ganze genauer an.

Mein Impuls hatte mich dort hingeführt, um etwas zu erfahren:

Ich hielt mich zurück und zeigte mich kaum.

Das, was in mir ist, ICH, hatte dort keinen Platz. Tiefe und Offenheit schienen irgendwie fehl am Platz.

Ich beobachtete das Geschehen und passte mich mehr und mehr an. Darin verlor ich mich.

Es ist so eine Art Überlebensmechanismus, bei dem ich komplett im Kopf und angepasst bin.

„Zum Wohle der Allgemeinheit“ kommt mir da in den Sinn, was natürlich so nicht stimmt, denn bringt es der Allgemeinheit wirklich etwas, wenn kein Ich da ist?

Mein Ich bleibt dabei auf der Strecke. Es ist geschützt. Die Konsequenz: Ich lasse auch Nichts an mich heran, beziehe keine wirkliche Stellung und lasse es nur so an mir vorüber ziehen.

Ich funktioniere.

Meinem Gegenüber kann ich damit ein gutes Gefühl geben, weil ich keinen Widerstand leiste, aber wirklich bereichernd, erfüllend und belebend ist es nicht. Es bleibt oberflächlich.

Ich halte damit mein gesamtes Potential zurück!

Ich gehe kein bisschen tief.

Innerlich baut sich dadurch ein Druck auf. Da ist ein Drängen. Gleichzeitig fühlt es sich so klein und eng an, so unlebendig. Tief in mir schmerzt es.

Mein Potential will raus in die Welt und (sich) bewegen, berühren und wachsen!

Das ist es, was ich in mir wahrnehme.

Durch diese Begegnungen sehe ich es auf einmal noch viel klarer.

Doch noch ist da das Gefühl, dass ich nicht weiter gehen kann. Etwas will da noch gesehen, gefühlt und erkannt werden. Eine entscheidende Veränderung steht bevor, je mehr ich mich für diese Erfahrung öffne.

Ich weiß, dass es mich unglücklich macht und nicht erfüllt, wenn ich mit Menschen zusammen bin und mich irgendwie anpasse und in eine Rolle hineinschlüpfe. Es fühlt sich so unecht an und es tut mir nicht gut.

Hatte ich das nicht schon längst hinter mir gelassen?

Wir sind nicht hier, um irgendwelche Rolle zu spielen und uns dahinter zu verstecken.

Ich bin nicht hier, um etwas zu leben, was im Kern gar nicht mir entspricht.

Es entsteht ein Schmerz, der mich auf etwas hinweisen will:

Das ist nicht dein wahres Leben! Da ist noch mehr für dich drin! Und du bist es, die es in der hand hat es zu verwirklichen!

Die Dinge passieren nicht einfach ohne Grund und auch nicht irgendwann:
Sie passieren genau zur richtigen Zeit, damit wir wachsen.
Und immer dann, wenn wir in der Lage sind, die Dinge zu bewältigen.

Diese Art der Herausforderung nehme ich gern an.

Es ist an der Zeit noch einmal einzutauchen und einen Schritt weiter zu gehen.

Es geht dabei nicht um mein Umfeld, nicht um die Menschen, mit denen ich die Zeit verbrachte, sondern ganz allein um mich und das, was in mir vor geht und was ich wirklich wirklich will.

Schau noch einmal genauer hin! Was willst du?

In jedem Moment findet mein Leben statt und in jedem Moment gibt es Hinweise, was gerade ansteht.

Das Leben spielt MIT mir.

Ich habe jederzeit die Wahl mich dafür zu entscheiden, meine Augen und vor allem mein Herz zu öffnen – für das, was gerade da ist. Ich kann meinen Fokus bewusst lenken und Licht & Liebe einfließen lassen.

Liebe ist immer und überall enthalten!

Sie ist jederzeit da. Ich kann sie zu jeder Zeit erleben und fühlen.

Mich erleben und fühlen!

Auch in den Dingen, die auf den ersten Blick schlimm und schmerzhaft erscheinen, steckt sie drin.

Der größte Schmerz ist ein Ausdruck von Liebe.

Wenn ich diesen Schmerz bewusst wahrnehme, kann ich erkennen, dass er mich auf etwas hinweisen will.

Er lässt mich mich erkennen.

Für mich bedeutet das, dass ich mich in all dem Erfahrenen wiedererkennen kann.

Ich sehe die Chancen, welches mir das Leben zuspielt und erkenne Zusammenhänge. Ich tauche ein.

Damit übernehme ich die Verantwortung für mich und mein Leben.

Ich bin dann nicht mehr diejenige, die sich anpasst und schützt, sondern die, die weiter geht.

Ich erkenne mich und nehme meinen Platz mehr und mehr ein.

Ich verstecke mich nicht länger und traue mich auch mehr, mich zu zeigen.

Ich fange an meiner Seele freien Lauf zu lassen und sie mehr und mehr zu leben. Ich höre auf, mich zu unterdrücken und klein zu halten.

Scheinbar bin ich bereit, diese Erfahrung zu machen, denn auf all das stößt mich mein Inneres gerade.

Leid ist eine Chance, mich selbst zu erkennen, um selbst mehr zu sein. Es ist wandelbar.

Durch das Eintauchen in das, was ich nicht bin und will, bin ich mir wieder um Einiges näher gekommen.

In den Schmerz vom Mich nicht zeigen, tauchte ich ein.

Ich schloss die Augen und fühlte hinein. Ich nahm wahr, wo er saß und fühlte, wie eng und klein er mich machte. Er ließ mich starr fühlen, unbeweglich und wenig kraftvoll.
Er fühlte sich an, wie ein Kettenhemd, welches sich um meinen Oberkörper gelegt hatte.
Ich atmete tief ein und spürte, dass es mir so nicht gut ging. Mit jedem Atemzug atmete ich ein wenig tiefer und ließ ihn dadurch mehr und mehr ziehen.

Ich erkannte, dass ich ihn erfahren wollte, um Verantwortung zu übernehmen und um mich zu zeigen, um weiter zu gehen und zu wachsen, zu sagen, was ich denke und fühle und um mir mehr Raum zu geben.

Denn immer dann, wenn ich mir keinen Raum gebe, wenn ich meine Gefühle und Befinden zurück halte, entscheide ich mich gegen mich und mein Leben.

Ich bin nun bereit, mich mehr und mehr zu zeigen!

Ich folge dabei meiner eigenen inneren Wahrheit.

All das hat mich an den Punkt gebracht, an dem ich jetzt stehe.

Ich nehme die Dankbarkeit in mir wahr, fühle mich gestärkter und kraftvoller.

Ich lebe!

Mein Herz weist mir den Weg und unterstützt mich. Danke für deine Impulse!

Ich fühle meinen Atem einströmen, sich in meinem Körper ausbreiten und wieder ausströmen.

Auf einmal macht es knack im Rücken und es scheint als wäre wieder etwas an die richtige Stelle gehüpft.

Danke, du wundervolles Leben, für diese Erfahrung!

In Liebe,

 

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2 Gedanken zu „Es tut weh, wenn ich mein Potential nicht lebe.

  1. Liebe Nadine,

    ich verstehe dich bei jedem Beitrag, den du verfasst.

    Meine Hobbies, Vorlieben, Träume – wie oft ich mich nicht getraut habe zu all diesen zu stehen (egal wie klein oder unwichtig diese sein mögen), weil ich befürchtete, dass die Menschen um mich herum mich deswegen in einem anderen (negativen) Licht sehen und mir das offen ins Gesicht sagen. Leider ist das oft genug passiert – und es fühlt sich scheiße an.

    Aber das sollte einen nicht davon abhalten dazu zu stehen bzw. für sich einzustehen. Den Mund zu halten und andere glücklich zu machen ohne dass ich dabei Glück empfinde, funktioniert nicht. Man sollte immer auf sich hören und wenn der Körper einem sagt, „das tut mir nicht gut“ – dann ist höchste Eisenbahn.

    Wir wissen am Besten, was gut für uns ist; was uns glücklich macht. Wir müssen nur gut genug hinsehen und es auch sehen WOLLEN.

    Weiterhin viel Erfolg, Kraft und Ausdauer beim Entdecken und Umsetzen deiner Ziele und Wünsche.

    Alles Liebe für Dich!

    1. Hallo du Liebe,
      danke für deine Gedanken! Ich bin da voll bei dir. <3
      Ja, wir wissen am Besten, was für uns gut ist und was uns glücklich macht und kein Anderer steckt in unserem Körper und hat die Möglichkeit unser Leben zu leben und uns wirklich glücklich zu machen. Wenn nicht wir, wer dann 🙂
      Das ist so ein Prozess und ich öffne mich mehr und mehr dafür und merke auch, wie gut es mir damit geht, mich mehr und mehr zu zeigen!

      Danke <3

      Alles Liebe auch für dich!

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