Perfektionismus – faszinierend, was dahinter steckt

Ich musste perfekt sein. Alles, was ich tat musste möglichst perfekt sein. Am Besten noch Stunden rumperfektionieren, damit es auch ja keinen Fehler hat und eben perfekt ist. In Details konnte ich mich verlieren.

Doch geht es wirklich darum perfekt zu sein oder etwas Perfektes abzuliefern?

Immer perfekt zu funktionieren und alles richtig zu machen?

Ich finde es so spannend, was dahinter steckt. Im Grunde versuchen wir perfekt zu sein, damit wir nicht auffallen, damit alles seine Ordnung und nach den Regeln abläuft, von denen wir glauben, sie müssten so sein. Bloß keinen Fehler machen! Alles richtig machen! Perfekt eben.

Aber warum genau?

Ich habe für mich festgestellt, dass der Perfektionismus eben so ein Programm ist, welches gut funktionierte damals und welches ich brauchte. Indem ich bei den Dingen, die ich tat, versuchte perfekt zu sein, glaubte ich unbewusst, nicht angreifbar zu sein, denn es gab ja keinen Fehler. Ich hatte ja im Vorfeld alles getan, um das zu vermeiden. Markellos.

Ich war perfekt, um mich zu schützen.

Hinter der Perfektion konnte ich mich verstecken. Ich wollte es allen Recht machen, allen Erwartungen und Regeln, wie etwas zu sein hat und richtig war, entsprechen.

Und warum?

Weil ich nicht wusste, dass ich es auf meine Art machen kann. Und dass meine Art genau richtig und unglaublich wertvoll ist.

Ich habe mich nicht wahrgenommen und versuchte dadurch immer Anderen zu gefallen, aber vor allem meinen Erwartungen zu entsprechen.

Mein Perfektionismus funktionierte so, dass ich versuchte, den ganzen Anforderungen und Regeln im Kopf, wie etwas zu sein hat zu 100% zu entsprechen. Ja, im Idealfall sogar mehr als diese 100%.

Das ist irrsinnig. Das ist Wahnsinn. Das ist krass und was da für Zeit drauf geht und Stress und Anstrengung dahinter steckt.

Das ist unmenschlich! – im Kern zumindest.

Wir Menschen sind keine Maschinen und das, was aus jedem Einzelnen heraus kommt, ist genau richtig. Genau so, wie es heraus kommt.

Da gibt es kein richtig und kein falsch, sondern das, was ist, ist einfach!

Mit dieser Erkenntnis hat sich so viel erleichtert und gelöst. Ich brauche nicht mehr perfekt zu sein, denn ich bin vollkommen. Einzigartig und wundervoll, genau so, wie ich bin!

Wenn ich will, kann ich perfekt sein, aber schon beim Gedanken daran spüre ich, dass ich da gar keinen Bock drauf habe.

Ich habe keinen Bock irgendwelchen Mustern und Erwartungen zu entsprechen, wenn ich es doch anders fühle.

Perfektionismus ist ein netter Versuch, aber im Grunde versteckt er die Schönheit des Lebens!

Mein wahres Ich!

Dich!

In Liebe,

 

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